Kulinarische Stadtführung in Wiesbaden

Werbung* für eine eat-the-world Food Tour*

Was bedeutet Essen eigentlich für dich? Und wie möchtest du eine Stadt gerne kennenlernen?  Setzt du dich in ein Café, isst ein Stück Kuchen und stöberst im Reiseführer? Gehst du gerne planlos durch die Gegend und lässt dich überraschen was dir hinter der nächsten Ecke begegnet? Oder hast du eine to-do-Liste, auf der du alle Sehenswürdigkeiten der Reihe nach abklapperst? Machst du vielleicht eine Stadtführung? Und was genau hat Essen eigentlich mit Sightseeing zu tun? Ich werde es dir gleich verraten - heute zeige ich dir nämlich eine Möglichkeit zumindestens meine Wahlheimat Wiesbaden von einer ganz anderen Seite kennenzulernen.




Kulinarische Stadtführung

Ich hatte schon davon gehört, dass es Stadtführungen geben soll, die sich ausschließlich den kulinarischen Genüßen einer Stadt widtmen. Die Idee dahinter finde ich schon immer ziemlich genial. Besonders in großen Städten gibt es unzählige Cafés und Restaurants, eines besonderer als das andere. Wenn man eine Stadt noch nicht gut kennt, geht man gerne mal dahin, wo alle hin gehen. Diese notwendige Logik führt einen häufig in schöne und gute Läden, meistens Ketten, fußläufig in der Fußgängerzone erreichbar. Aber was, wenn es da noch mehr gibt? Kleine, besondere Läden, die nicht nur gutes Essen anbieten, sondern auch interessante Geschichten und Menschen präsentieren.
Als Tourist hast du, auf dich allein gestellt, nur mit viel Entdeckergeist, Zeit und Geduld eine kleine Chance auf ein solch besonderes Restaurant oder Café zu stoßen. Und hier kommt die eat-the-world-Tour ins Spiel.

Foodtour durchs Rheingauviertel und Westend

Ich wohne mittlerweile schon 7 Jahre (!) in meiner Wahlheimat Wiesbaden und kenne die meisten schönen Ecken der Stadt. Als ich dann gefragt wurde, ob ich die neue, kulinarische Westend-Tour mitmachen möchte, habe ich dennoch sofort ja gesagt. Bis zu diesem Moment wusste ich nämlich leider noch gar nicht, dass Foodtouren auch für Wiesbadenen angeboten werden - daher war meine Freude und Neugier ziemlich groß!  

Die Westend-Tour von eat-the-world gibt es seit Mai 2017 - also ziemlich neu. Sie geht insgesamt drei Stunden, startet an der Ringkirche im Rheingauviertel und endet im Westend. Dazwischen kehrt man immer wieder in Restaurants und Cafés ein, um sich eine kleine Kostprobe aus der dortigen Küche abzuholen. Aber mit Essen ist es nicht getan - zwischen den ganzen Köstlichkeiten bekommt man auch noch spannende und interessante Infos über die Stadt, ihre Geschichte und Architektur. Dadurch ist der Spaziergang durch das Rheingauviertel und Westend sehr abwechslungsreich und überhaupt nicht langweilig. Ich habe richtig viel Neues erfahren und gehe mit einem ganz anderen Blick durch die Straßen.




Restaurants und Cafés mit Geschichten

Besonders gefallen haben mir die Geschichten hinter den Restaurants und Cafés. Und das ist für mich auch die Besonderheit der Tour. Natürlich geht es auch um das wirklich leckere Essen, aber noch viel mehr geht es um die Menschen, die Ideen, die Leidenschaft und die Individualität hinter den Kulissen der Läden. Die Besitzer bieten dir nicht nur Essen an, sondern eine Idee und mit ihr ein Lebens- und Wohlgefühl. Weil die Atmosphäre in den Restaurants und Cafés freundlich, offen und locker ist, hat man nicht das Gefühl, man ist irgendein Gast und man kommt gerne wieder. Viele der besuchten Läden sind schon Instituionen im Rheingauviertel und Westend und ziemlich bekannt, genau deswegen! 

Fazit

Die Westend-Tour macht großen Spaß, bietet viele kulinarische Highlights, man sieht ganz besondere, individuelle Viertel von Wiesbaden und lernt die netten Menschen hinter den Kulissen kennen. Die ausgesuchten Restaurants und Cafés sind sehr gut gewählt und man merkt, dass sich jemand wirklich Gedanken über das Konzept gemacht hat. Zwischen den Leckereien gibt es auch noch viele spannende und interessante Infos über die Stadt und ihre Geschichte!
Wenn du also gerade nach Wiesbaden gezogen bist oder mal als Tourist vorbei schaust, kann ich dir die Westend-Tour nur wärmstens ans Herz legen. Aber auch für Wiesbadener kann die Tour ein echtes Highlight sein - wieso eigentlich nicht mal Tourist in der eigenen Stadt spielen?

Auf jeden Fall bin ich mir ziemlich sicher, dass diese Foodtour nicht meine Letzte gewesen sein wird und ich dieses Konzept auch für andere Städtetrips mal ausprobieren werde. eat-the-world bietet ihr Konzept zum Glück auch für viele andere Städte an.

 Hast du denn schon mal eine Foodtour gemacht?

Liebste Grüße

Deine Katie







Rezept für die Rhabarberzeit

Das Startsignal für die Rhabarberzeit fällt im April. Viele Fans des sauren Gemüse stehen dann schon in den Startlöchern. Auch ich durfte im letzten Jahr den Rhabarber für mich entdecken und lieben lernen. Als Kind war mir dieses Gemüse nicht geheuer - schließlich wirkt Grünzeug auf Kinder oft eher abschreckend. Wenn es dann auch noch im Kuchen auftaucht, kann das ja nichts sein. Meine Abneigung hat sich dann leider hartnäckig gehalten. Gut, einige Jahre später konnte mich der Rhabarber dann zum Glück davon überzeugen, dass er doch was kann und ziemlich lecker ist! Besonders und gerade im Kuchen. Wer hätte das gedacht! Kinder, also ran an den Rhabarber - hier habe ich gleich ein super leckeres Rezept für Rhabarber-Vanille-Muffins für euch.



Zutaten für 12 Rhabarber-Vanille-Muffins

200 g Rhabarber
200 ml Buttermilch
1 Ei
2 Pck. Vanillezucker
Mark einer Vanilleschote
125 g Zucker
75 g flüssige Butter
200 g Mehl
1 Pck. Puddingpulver, Vanille
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
etwas Zimt
1 Prise Salz


Zubereitung

Der Rhabarber wird von dir gewaschen, geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten.
Dann heizt du den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vor.
Die Muffinform legst du mit 12 Papierförmchen aus. 

Nun verrührst du das Ei mit dem Zucker, dem Vanillezucker und - mark und gibst das Salz dazu.
Anschließend lässt du die Butter bei schwacher Hitze schmelzen und rühst sie unter die Zutaten.

In einer zusätzlichen Schüssel mischst du das Mehl mit dem Puddingpulver, dem Backpulver, sowie dem Natron. Dann rührst du die trockenen Zutaten  abwechselnd mit der Buttermilch unter die anderen Zutaten. 

Du befüllst die Muffinmulden zu 2/3 mit Teig und schiebst die Form dann für etwa 20 Minuten in den Backofen. Wenn die Muffins leicht gebräunt sind und am Probierstäbchen kein Teig mehr hängen bleibt, sind die Muffins fertig.

Lasse die Rhabarber-Vanille-Muffins noch 10 Minuten in der Form abkühlen, danach kannst du sie auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. 





Wenn du noch andere Rhabarberrezepte suchst, schau doch mal auf meinem Pinterest-Board vorbei. Dort habe ich einiges für dich gesammelt.
Hier findest du ein Rezept für einen leckeren Rhabarber-Marzipan-Kuchen.

Lass es dir schmecken!

Liebste Grüße
Deine Katie