Gesunde Brötchen für den Frühstückstisch

Die (Winter)pause ist vorbei und bei eatloveandlive geht es endlich weiter. Und das nicht irgendwie, sondern vorallem gesund. Wer nutzt nicht das neue Jahr für den ein oder anderen guten Vorsatz - alles soll besser werden, oder zumindestens die Figur, die Gesundheit und/ oder das Organisationstalent.
Auch ich gehöre zu denjenigen, bei denen das neue Jahr als Ausrede für die Umstellung des Lebenswandels herhalten muss. Obwohl ja eigentlich jede neue Woche genau so einen neuen Anfang für ein gesünderes Lebens bietet wie ein Jahreswechsel. Deshalb lebe ich jetzt von Woche zu Woche. Hat es eine Woche mal nicht geklappt, nicht schlimm, nächste Woche kann man es ja besser machen. Jetzt muss ich wenigstens nicht mehr 365 Tage warten um etwas für meine Gesundheit tun zu können. Gut, ich ertappe mich immer öfter dabei, wie ich mir eine Ausrede nach der anderen ausdenke, warum ich HEUTE mal keinen Sport machen kann und warum es heute GANZ schlecht ist gesund zu essen - natürlich fällt mir da mehr als genug ein. Ihr kennt das wahrscheinlich selbst. ABER nichtsdestotrotz bleibe ich dran und gebe nicht auf. Und so schlimm wie mein Innererschweinehund immer sagt, ist es gar nicht, das gesund essen/ leben. Schmeckt sogar ziemlich gut. Das ein oder andere Rezept habe ich schon ausprobiert und es lässt sich wunderbar in mein sonst so ungesundes Leben einschieben - besser als nichts. Wie haltet ihr das so mit der gesunden Ernährung? Habt ihr diesbezüglich auch gute Vorsätze?



Heute habe ich ein ziemlich leckeres und noch dazu gesundes Rezept für euch. Es stammt aus dem Kochbuch von Jamie Oliver Jamies Supefood für jeden Tag. Das Buch macht richtig Spaß und auch wenn die ein oder andere Zutat dabei ist, von der ich noch niemals zuvor etwas gehört habe, ich probier das Rezept aus und lerne so neue Lebensmittel (und auch neue Geschäfte) kennen. Ich spüre förmlich, wie mein Körper sich fragt: "Huch, was ist denn da los? Was isst die denn da plötzlich für komisches Zeug? Ach, mmh, gar nicht so schlecht, tut mir richtig gut."
Tja, aber nur dass wir uns jetzt nicht missverstehen, hier wird nicht jeden Tag gesund und ausgewogen gekocht! Oft genug schafft es hier auch noch ein Cupcake/ Kuchen oder Pizza auf den Tisch. Und das ist auch gut so. Ein ausgewogener Mittelweg scheint für uns hier der beste Weg.
Jetzt aber zum Rezept. Aus dem ursprünglichen Roggen-Natronbrot wurden bei mir Brötchen. Die habe ich einfach viel lieber als Brot.


Zutaten 
für 6 - 8 Brötchen

250 g Vollkornmehl
100 g Roggenmehl
50 g Haferflocken
1 TL Speisenatron
1 großes Ei
300 g Buttermilch/ oder Joghurt
1 EL Körnermischung


Zubereitung

Bevor du beginnst, heizt du den Backofen auf 190 Grad vor. 
Dann kannst du die Mehlsorten, Haferflocken, Natron und einen gestrichenen TL Meersalz in eine Schüssel geben und gut durchmischen. 
Das Ei verquirlst du mit der Buttermilch/ oder dem Joghurt in einer zweiten Schüssel. Anschließend rührst du die Eimischung mit der Gabel unter die Mehlmischung. Sobald der Teig fester wird, kannst du ihn mit bemehlten Händen durchkneten und die Körnermischung dazugeben. 

Aus dem fertigen Teig formst du nun etwa 5 - 6 cm große Kugeln. In die Oberfläche der Brötchen kannst du etwa 5 mm tief ein Kreuz oder einen Stern ritzen - alternativ kannst du die Brötchen auch leicht mit Wasser bepinseln und dann mit einer Körnermischung bestreuen. 
Dann legst du sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebst sie für 35 - 40 Minuten in den Backofen. 

Sobald die Brötchen fertig sind, das heißt, die Kruste schön knusprig ist, holst du sie aus dem Backofen und lässt sie auf einem Kuchengitter auskühlen.


Mein Tipp: Ich habe die Brötchen sowohl mit Buttermilch, als auch mit Joghurt gemacht und fand beide Varianten sehr lecker. Allerdings würde ich in der Zukunft eher zum Joghurt greifen, da mir der Teig bei dieser Version saftiger schien. Mir persönlich haben die Brötchen gerade frisch aus dem Ofen und noch warm, mit etwas Butter am Besten geschmeckt. 


Und was erfindet euer Innererschweinehund eigentlich immer so für Ausreden, wenn es ums gesunde Essen und Leben geht? Und ist er auch so hartnäckig wie meiner? Da würde ich mich über einen Kommentar von euch freuen! 
Dann wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren des Rezepts! Lasst es euch schmecken! 

Liebste Grüße
Eure Katie


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