Weihnachtsbäckerei: Rosmarinplätzchen mit Aprikosenmarmelade

Bis Weihnachten ist es nicht mehr lange und ich habe das Gefühl, die Zeit rast nur so davon. Genau deswegen nehme ich mir in dieser stressigen Zeit gerne mal mit einer Tasse Tee und ein paar Plätzchen eine Auszeit auf dem Sofa. Plätzchen, die ich dabei sehr gerne Esse, sind Rosmarinplätzchen mit Aprikosenmarmelade. Das Rezept ist von der lieben Rike vom Foodblog Lykkelig. Das Rezept gab es letztes Jahr in der Laviva. Was ein Glück hab ich mir die Zeitung gekauft, den die Mischung aus Rosmarin und Aprikosenmarmelade könnte nicht traumhafter sein und ist eine Freude für die Geschmacksnerven! Ich liebe es! Ihr auch?



Zutaten für ca. 60 Stück

185 g weiche Butter
180 g Zucker
1 - 2 EL frischen Rosmarin
100 g gemahlene Mandeln
240 g Mehl
1 Ei
1 Eigelb
400 g Aprikosenmarmelade 


Zubereitung

Du rührst die Butter mit dem Zucker schaumig und gibst dann nach und nach Mandeln, Mehl, Ei, Eigelb und den gehackten Rosmarin dazu. Die Zutaten verarbeitest du zu einem glatten Teig und gibst diesen dann für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank. 
Bevor du den Teig aus dem Kühlschrank holst, heizt du den Backofen auf 180 Grad vor. Dann kannst du den Teig ca. 4 mm dick ausrollen und runde Kreise ausstechen. Die ausgestochenen Kreise legst du auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Das volle Blech gibst du für ca. 7 - 10 Minuten in den Backofen. Auch hier gilt, wenn die Plätzchen leicht gebräunt sind, können sie eigentlich aus dem Ofen. Nicht denken "Ach, noch zwei Minütchen", denn dann können dir die Plätzchen schnell zu dunkel geraten. Zum Auskühlen legst du die fertigen Plätzchen auf ein Kuchengitter. 
Dann kannst du jeweils ein Rosmarinplätzchen mit ca. 1 TL Aprikosenmarmelade bestreichen und einen zweites Plätzchen drauflegen. Leicht andrücken und trocknen lassen, fertig! 



Dann genießt mal diese wunderbare Kombination von Rosmarin und Aprikose! Eine Freundin und ich sind völlig hin und weg von dieser Mischung und könnten diese Plätzchen eigentlich das ganze Jahr über backen und essen, aber dann wäre es ja nichts mehr besonderes! Lasst es euch schmecken!

Liebste Grüße
Eure Katie


Es war einmal ein Schneewittchenkuchen

"Es war einmal mitten im Winter, und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel herab, da saß eine Königin an einem Fenster, das einen Rahmen von schwarzem Ebenholz hatte, und nähte. Und wie sie so nähte und nach dem Schnee aufblickte, stach sie sich mit der Nadel in den Finger, und es fielen drei Tropfen Blut in den Schnee. Und weil das Rote im weißen Schnee so schön aussah, dachte sie bei sich: "Hätt ich ein Kind so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen." Bald darauf bekam sie ien Töchterlein, das war so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarzhaarig wie Ebenholz und war darum das Sneewittchen genannt."

Das Märchenbuch, Hrsg. Lisa Paulsen

Dieses Märchen ist euch mit Sicherheit sehr bekannt. Geschrieben von den Brüdern Grimm wird es schon lange Zeit von Generation zu Generation weitergegeben. Früher in mündlicher Form, heute liest man es selbst oder bekommt es vorgelesen. Es ist eines meiner Lieblingsmärchen. Generell liebe ich Märchen sehr. Sie laden zum Träumen ein. Da gibt es Prinzen, Prinzessinen, böse Hexen oder Zwerge. Alles ist sehr zauberhaft und hat scheinbar keinen Bezug zu unserem Leben. Und doch können wir uns immer wieder mit den Geschichten von den Märchenfiguren identifizieren, egal wie alt wir sind. 


Heute ist der bundesweite Vorlesetag. Eine Initiative, die gemeinsam von Die Zeit, Stiftung Lesen und Deutsche Bahnstiftung ins Leben gerufen wurde, um die Begeisterung und Freude für das Lesen und Vorlesen zu wecken. Da bin ich als Sozialarbeiterin natürlich dabei! Vorallem natürlich, wenn man dazu noch was backen kann. Christine und Steffi von Little Red Temptation haben zum Vorlesetag nämlich ein Blogevent ins Leben gerufen. Das Blogevent Märchenzeit finde ich klasse und deshalb habe ich mitgemacht. Und was passt besser zu einer Märchenzeit als ein Schneewittchenkuchen? Richtig, eigentlich gar nichts! Und hier kommt das Rezept:


Zutaten für eine runde Springform (26cm)

Zutaten für den Teig

100 g Butter
100 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
3 Eier
200 g Mehl
1/2 Pkt. Backpulver
2 EL Nutella
1 Glas Sauerkirschen

Zutaten für die Sahne

2 Becher Sahne
2 Pkt. Sahnefest
2 Pkt. Vanillezucker
250 g Quark

1 Pkt. Tortenguss, rot
2 EL Zucker
125 ml Saft, Sauerkirsche
125 ml Wasser


Zubereitung

Bevor du beginnst, muss die Springform eingefettet werden. Den Backofen heizt du auf 175 Grad vor. Die Kirschen lässt du abtropfen. Den Saft kannst du auffangen und für den Guss verwenden. Du kannst aber auch Sauerkirschensaft kaufen - so habe ich es gemacht, da mir der Kirschensaft aus dem Glas zu süß ist. 

Nun schägst du die Butter schaumig und fügst dann Zucker, Vanillezucker und Eier hinzu. Anschließend kannst du Mehl und Backpulver dazusieben und alles kurz verrühren.
Die eine Hälfte des Teiges gibst du schon in die Form, die andere Hälfte verrührst du mit Nutella. Auch den Nutellateig gibst du dann in die Form. Die abgetropften Sauerkirschen kannst du nun auf dem Teig verteilen. Der Kuchen kommt für etwa 40 - 45 Minuten bei 175 Grad in den Backofen. 
Sobald er fertig ist, holst du ihn aus dem Backofen und lässt in auskühlen. Die Springform kannst du dazu abnehmen, falls du keinen Tortenring hast (so wie ich), brauchst du sie später aber wieder. 

Nun kannst du die Sahne mit Sahnefest und Vanillezucker steif schlagen und unter den Quark rühren. Bevor du die Masse auf den ausgekühlten Kuchen gibst, musst du den Springrand, oder einen Tortenring, um den Kuchen legen. Dann kannst du die Sahne gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.

Für den Tortenguss verrührst du das Pulver mit dem Zucker. Anschließend mischst du den Kirschsaft mit Wasser und gibst in langsam zu der Pulver-Zucker-Mischung. Immer schön umrühren, sonst gibt es Klümpchen. Die Flüssigkeit lässt du unter rühren aufkochen. Sobald sie dickflüssig wird, ist sie fertig und du kannst sie ca. 5 - 10 Minuten abkühlen lassen. Dann gießt du sie über einen Esslöffelrücken gleichmäßig auf die Torte. Den fertigen Kuchen solltest du mindestens 2 Stunden, oder besser über Nacht in den Kühlschrank stellen. 


Hast du auch ein Lieblingsmärchen? Und wenn ja, welches? 

Liebste Grüße
Eure Katie